Die gemachte
Weltwirtschaftskrise . . .
. . . So aber auch, wie man das
Staatsvermögen als ein Niemandsgut betrachtet,
lässt man sich verleiten, das im wirtschaftlichen Leben produktiv gemachte Gut
der Einzelnen,
von menschlicher Beziehung losgelöst zu denken.
Wie man sich gut entschuldigt
glaubt, vermag man, ohne wertgleich angesetzte Gegenleistung,
sich auf "Staatskosten" Bereicherung und unrechtmässige Bevorteilung
zu sichern,
- so glaubt man sich in der Wirtschaft, bei Banken, Versicherungen
und andernorts,
zu jeder Aus-"Beutung" des Gutes Anderer berechtigt, sobald der
Einzelne zurücktritt
hinter einen Wirtschaftsorganismus, dem er freiwillig zur Verwaltung anvertraut,
was nur steril und ohne Produktionskraft bleiben müsste,
wollte es der Einzelne bei sich verwahren . . .
Es gibt gar viele !!!,
die nur solchem produktiv gemachten Gut aus dem Besitze Einzelner
Ernährung und Erhaltung danken, und gewiss auch niemals fähig wären,
widerrechtlich das bestimmte Gut des Einzelnen sich anzueignen,
- die aber kaum noch ihr Gewissen hören wollen, gilt es das Gut
der Anderen zu schmälern,
das in einem wirtschaftlichen Organismus Arbeitswerkzeug wurde. . . .
Engstirniges Verkennen eigener
Leistungswerte lässt dabei den Fehlenden
noch vor sich selbst Beschwichtigung des eigenen Gewissens finden,
in der Scheinbegründung eines "Rechtes", sich "bezahlt
zu machen",
wo vereinbarte Entlohnung der verlangten Tätigkeit, dem Arbeitsleistenden
nicht auszureichen scheint als Gegenwert . . . .
(aus "Das Gespenst der Freiheit" von Bo Yin Ra)
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